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Reservierungstool für Restaurants: Der große Vergleich 2026

Sechs der bekanntesten Reservierungstools für Restaurants im direkten Vergleich — mit allen Stärken, Schwächen und versteckten Kosten.

Ein gutes Reservierungstool entscheidet darüber, ob dein Restaurant abends voll ist oder ob Tische leer bleiben. In Deutschland gibt es mittlerweile ein Dutzend ernstzunehmender Anbieter — und alle versprechen das Gleiche: mehr Buchungen, weniger Aufwand, glücklichere Gäste. Die Realität sieht oft anders aus: hohe Monatsgebühren, Provisionen pro Gast, intransparente Verträge.

Wir haben die sechs bekanntesten Reservierungstools für den deutschen Markt unter die Lupe genommen: TischAmigos, DISH Reservation, OpenTable, resmio, Quandoo und TheFork. Dieser Vergleich zeigt dir ehrlich, welches Tool für welche Art von Restaurant am besten passt — und wo die Fallstricke liegen.

Worauf es bei einem Reservierungstool wirklich ankommt

Bevor wir in die Anbieter einsteigen, kurz die Kriterien, die für 95 Prozent aller Restaurants entscheidend sind:

TischAmigos — Der kostenlose Allrounder

Preis: Starter dauerhaft kostenlos, Pro ab 19 €/Monat · Provision: 0 € · Server: Deutschland · Sprachen: 5 (inkl. Türkisch, Russisch, Arabisch)

TischAmigos wurde gezielt für kleine und mittlere Restaurants in Deutschland entwickelt. Der Starter-Plan ist dauerhaft kostenlos und umfasst Buchungswidget, Kalender, Gästeverwaltung und automatische Bestätigungs-E-Mails. Der Pro-Plan für 19 € pro Monat ergänzt unbegrenzte Reservierungen, automatische Erinnerungen, Newsletter-Kampagnen, Tischverwaltung mit Kombinierbarkeit und ein Feedback-Modul mit smarter Google-Bewertungs-Weiterleitung.

Stärken: Keine Provision, mehrsprachig, sehr schnelle Einrichtung (3 Minuten), Server in Deutschland, ehrliche Preisstruktur.

Schwächen: Kein eigenes Gäste-Portal mit Suchfunktion wie OpenTable — dein Restaurant muss über die eigene Website oder Google gefunden werden.

Empfohlen für: Restaurants, die ein eigenes Branding behalten und nicht in Portalen verschwinden wollen. Ideal für 1–4 Standorte mit bis zu ca. 200 Reservierungen pro Tag.

DISH Reservation — Die Telekom-Lösung

Preis: ab 49,90 €/Monat · Provision: 0 € · Server: EU · Sprachen: 4

DISH ist die Restaurant-Plattform der Deutschen Telekom. Das Reservierungs-Modul ist solide, hat aber einige Eigenheiten: Die Einrichtung dauert deutlich länger als bei Mitbewerbern, das Widget wirkt etwas altbacken, und der Funktionsumfang ist im Vergleich zu spezialisierten Anbietern begrenzt. Pluspunkt: Verlässlicher Support und die Anbindung an andere DISH-Module (z. B. Website-Baukasten).

Empfohlen für: Restaurants, die bereits andere DISH-Produkte nutzen und alles aus einer Hand wollen.

OpenTable — Das US-Schwergewicht

Preis: ab 39 €/Monat + 2 € Provision pro Gast · Server: USA/EU · Sprachen: mehrere

OpenTable ist die international bekannteste Reservierungsplattform. Die Stärke liegt im Portal: Gäste suchen aktiv nach Restaurants in ihrer Nähe. Die Schwäche: Du zahlst nicht nur 39 € Monatsgebühr, sondern zusätzlich rund 2 € Provision pro reserviertem Gast. Bei 500 Gästen pro Monat sind das schnell über 1.000 € an Kosten — und die Gäste gehören eigentlich OpenTable, nicht dir.

Stärken: Eigenes Portal mit hoher Reichweite in Großstädten, professionelles Widget.

Schwächen: Hohe und schwer kalkulierbare Kosten, US-Konzern, Gästedaten gehören OpenTable.

Empfohlen für: Restaurants in Berlin, München, Hamburg, die gezielt auf Tourist:innen abzielen — und für die die Provision durch Mehrumsatz gerechtfertigt ist.

resmio — Solide, aber teuer

Preis: ab 79 €/Monat · Provision: 0 € · Server: Deutschland · Sprachen: 3

resmio ist ein etablierter deutscher Anbieter mit gutem Funktionsumfang: Widget, Tischverwaltung, Gästedatenbank, Reporting. Der Preis ist allerdings sportlich — für ein kleines Restaurant mit 30 Plätzen sind 79 € pro Monat schwer zu rechtfertigen, wenn es kostenlose Alternativen gibt.

Empfohlen für: Mittelgroße bis große Restaurants, die ein bewährtes System suchen und das Budget haben.

Quandoo — Das Portal-Modell

Preis: 0 € Grundgebühr + ~ 1,49 € Provision pro Gast · Server: EU

Quandoo arbeitet rein provisionsbasiert. Das klingt fair, kann aber teuer werden: Bei 30 Reservierungen pro Tag mit durchschnittlich 3 Gästen sind das rund 4.000 € Provision pro Monat. Außerdem werden die Gäste über das Quandoo-Portal an dich vermittelt — du konkurrierst direkt mit anderen Restaurants im Portal.

Empfohlen für: Restaurants, die punktuell zusätzliche Buchungen über Portal-Traffic generieren wollen — am besten als Ergänzung, nicht als Hauptkanal.

TheFork — Bookatable-Nachfolger

Preis: ab 35 €/Monat + 2 € Provision pro Gast · Server: EU

TheFork (gehört zu TripAdvisor) kombiniert Portal und Reservierungssystem. Ähnliches Modell wie OpenTable: Du zahlst doppelt — Grundgebühr und Provision. Die Reichweite ist in Frankreich, Spanien und Italien sehr hoch, in Deutschland eher mittelmäßig.

Empfohlen für: Restaurants mit hohem Anteil ausländischer Gäste.

Direkte Gegenüberstellung

AnbieterGrundgebührProvision/GastEigenes WidgetServer DE/EUSetup-Zeit
TischAmigos0 € / 19 €0 €JaDE3 Min.
DISH49,90 €0 €JaEU~ 1 h
OpenTable39 €~ 2 €JaUSA/EU~ 2 h
resmio79 €0 €JaDE~ 1 h
Quandoo0 €~ 1,49 €BedingtEU~ 2 h
TheFork35 €~ 2 €JaEU~ 2 h

Welches Reservierungstool passt zu dir?

Kleines Restaurant (bis 40 Plätze)? Starte mit TischAmigos Starter (kostenlos). Wechsle zum Pro-Plan, sobald du regelmäßig mehr als 50 Reservierungen pro Monat hast.

Mittelgroßes Restaurant in einer Großstadt mit Tourist:innen? Kombination aus TischAmigos (Hauptsystem über die eigene Website) + optional OpenTable oder Quandoo für zusätzlichen Portal-Traffic.

Mehrere Standorte oder Premium-Restaurant? TischAmigos Pro reicht in 95 Prozent der Fälle. Wer Enterprise-Features braucht, sollte sich resmio anschauen.

Häufige Fragen

Was ist günstiger: Fixpreis oder Provision? Bei mehr als 30 Reservierungen pro Tag ist ein Fixpreis-Modell fast immer günstiger. Rechne mit Stift und Papier nach — die Provisionsmodelle wirken erst harmlos.

Kann ich das Tool später wechseln? Ja, aber du nimmst Gästedaten meist nicht mit. Achte schon bei der Wahl auf ein Tool, das einen Daten-Export anbietet.

Brauche ich technisches Know-how? Nein. Alle hier vorgestellten Tools sind so gebaut, dass auch Nicht-Techniker:innen sie in einer Stunde einrichten können. TischAmigos schafft es in drei Minuten.

Fazit

Für die meisten deutschen Restaurants ist TischAmigos die wirtschaftlich vernünftigste Wahl: kostenloser Einstieg, transparente 19-€-Stufe, keine Provision, deutsche Server. Wer große Portal-Reichweite braucht, ergänzt OpenTable oder Quandoo selektiv. Was du auf keinen Fall machen solltest: monatlich 79 € oder mehr ausgeben, ohne vorher die kostenlose Alternative getestet zu haben. Jetzt kostenlos mit TischAmigos starten und in drei Minuten live gehen.

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